2010

“ELEKTRA”
von Sophokles
Regie von Kostas Papakostopoulos

“Wer 20 Jahre alt wird, muss sich vom Teenager-Status verabschieden. Alt ist er deshalb nicht.”
“Kölner Stadt-Anzeiger”

Eine Uraufführung des Deutsch Griechischen Theaters in Koproduktion mit der Studiobühne Köln.
Premiere: 22. Oktober 2010, Studiobühne Köln

Konzeption & Regie: Kostas Papakostopoulos
Bühnenbild & Kostüme: Marijke Brinkhof
Musikkomposition: Herbert A. Mitschke
Dramaturgie: Florian Meyer
Licht: Jasper Diekamp
Dramaturgieassistenz: Cagatay Basar
 
Elektra: Bürger, gelten soll nun allen dieses Gesetz: Der stirbt, der wie dieses Verräterpack das Recht beleidigt.
 
Pressestimmen

“Wer 20 Jahre alt wird, muss sich vom Teenager-Status verabschieden. Alt ist er deshalb nicht. In diesem Bewußtsein feiert das Deutsch-Griechische Theater Köln sein 20-jähriges Bestehen mit dem Sophokles-Klassiker ELEKTRA – vom Regisseur Kostas Papakostopoulos als jugendliches Rebellen-Stück inszeniert. … Lisa-Sophie Kusz spielt ihre Rolle anrührend, zwischen jugendlichem Trotz, Aufbegehren und Verzweiflung.”
Kölner Stadtanzeiger vom 30. November 2010
 
“In dieser Spielzeit zeigt das DGT in der Studiobühne Köln Sophokles’ ELEKTRA mit einer Titelheldin (Lisa-Sophie Kusz), die in ihrem rasenden Zorn gegen die familiären Vatermörder ziemlich punkig und ausgesprochen heutig wirkt. Das ist durchaus schlüssig und entspricht genau der Dramaturgie von Kostas Papakostopoulos.”
Kölnische Rundschau vom 01. Dezember 2010
 
“Der Tod (Julia Rehn spielt ihn großartig, geschmeidig, stringent, furchterregend und reptilienartig) ist allgegenwärtig, er kriecht durch die Szenerien, widerlich lüstern schleicht er um Elektra herum und erwartet gierig weitere Tote.”
AKT 17 von November 2010
 
“Papakostopoulos inszeniert ELEKTRA als radikale Kämpferin, die sich, wie eine Selbstmordattentäterin, mit Sprengstoffgürtel ausstattet, um letztlich jedoch ihren Bruder Orest die Bluttat, den Rachemord, begehen zu lassen. Die radikale Elektra, von Lisa-Sophie Kusz lebendig verkörpert, wird im Spiel plastisch, greifbar.”
Journal von Dezember 2010/Januar 2011